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Leben in der Bretagne:
Geflügelzucht
Zunächst eine Geschichte die Sie kennen
sollten, wenn Sie in der Bretagne gewerbsmäßig mit Geflügel arbeiten wollen.
Vor einigen Jahren hat ein deutsches Pärchen versucht eine ganz "besondere
Gänseart", von "Konrad Lorenz persönlich gezüchtet", an bretonische Bauern
zu verkaufen. Das
Paar, offensichtlich unter großem finanziellen Druck, beging dann Selbstmord
wobei sie versuchten einen politischen Hintergrund für ihren Suizid zu
konstruieren.
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Grundsätzlich ist die Geflügelzucht die
einfachste Form der Eiweißerzeugung. Selbst bei Grundstücken von
weniger als einem Hektar, kann Geflügel problemlos gehalten werden. Wenn man
pro Person zwei Hühner hält, dann ist die Versorgung mit Eiern im
wesentlichen gewährleistet. |
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Nein, es ist kein Geier, sondern ein
Truthahn. Da es in der Bretagne etwas wärmer ist als in Deutschland, können
sich auch Anfänger mit Truthahnzucht beschäftigen. Natürlich nur in sehr
kleinem Umfang. Mehr als 4 - 8 Tiere sollten anfangs nicht gehalten werden.
Vorzugsweise werden Truthähne von den Hühnern getrennt gehalten. Zum einen
können Hühner Krankheiten haben, die für Truthähne sehr sehr gefährlich
sind, zum anderen entwickeln sich Truthähne gern zu "Eierknackern". |
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Nach einer gewissen "Übungszeit" kann die
Zahl der Tiere, je nach Bedarf vergrößert werden. Braun/schwarze Truthähne
werden bis zu 12 kg schwer, weiße Truthähne bis zu 14 kg. Denken Sie beim
Kauf der Truthähne auch daran, dass die Tiere relativ viel fressen und nach
einigen Monaten bereits schlachtreif sind. |
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Weiße Truthähne sind empfindlicher gegen
Krankheiten, aggressiver, fressen mehr und müssen künstlich befruchtet
werden. Vorteil: sie wachsen schneller und werden schwerer. |
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Eine idyllische Umgebung, frische Luft und
ein wunderbarer Garten mit "biologisch" gezogenem Obst und Gemüse: in der
Bretagne lässt sich der Traum vom alternativen Leben verwirklichen. |

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Idylle a la John Seymour
Die Enten schwimmen auf dem eigenen Teich, der
Hühnerhof entwickelt den Scharm eines Privatzoos, der Gemüsegarten liefert
Biotomaten, im Herbst gibt es Äpfel und Birnen und im Winter genießt man
selbst angesetzten "Pastinakenwein". Bleibt nur noch die Frage zu
beantworten: Wer macht die ganze Arbeit?
Bei den Enten rechts im Bild handelt es sich
leider auch um eine "hochgezüchtete" Art: Sie vermehren sich nicht von
selbst, sind aber nach drei Monaten schlachtreif. |
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Junger Fuchs auf der Terrasse
Neben streunenden Hunden sind Füchse die größte
Gefahr für Geflügel. Es ist deshalb notwendig das Geflügel während der Nacht
in einem Stall unter zu bringen.
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